20081108:1145CET#
RanzenLuemmel
20081022:1809CEST#
RainerWasserfuhr hätte fast ge-
TwittEr't: "kein bild von
ZuKunft zu haben mag noch als chic gelten. Aber die
ZuKunft wird bald zu schnell sein um sich das weiter leisten zu können."
20081016:0549CEST#
Der Name
DougLenat war unter
InSider'n der
ArTelligence-Gemeinde kein Unbekannter.
Nicht ganz unspektakulär war sein
MindQuote "
IntelLigence is ten million rules.".
Schon 1984 hatte
DougLenat mit einem
ProJect begonnen, von dem man im Jahr 2008 grössere Teile als
OpenCyc nutzen konnte. Es formalisierte grosse Teile
HuMan'nen
CommonSense-Wissens.
Darin kamen Entitäten vor wie
ElbeRiver,
CityOfDresdenGermany, oder Dresden-
NuclearPowerPlant.
Schon seit ca. 2001 hatte
RainerWasserfuhr mit Wiki-artigen Sachen experimentiert.
Ab ca. 2005 hatte er mit
JeMand ein
InSider-Wiki gepflegt.
Dieses Ding wuchs und wuchs. Jede neue Seite war wie eine Vokabel, um die
er seinen
WortSchatz erweiterte. Ab etwa Anfang 2007 für die damals geplante
MindBrokerAg
entstand ein öffentliches Wiki. Spätestens als
DanielInDresden war und anschliessend
eine
WikiTchen-Party gefeiert wurde, expandierten die Themen im
MindWiki
über das ganze Gebiet der
StadtDresden und erfasste auch immer mehr
Details im
WirkZentrum.
Nun stellte sich heraus, dass dies ungemein
EinFach und praktisch war.
Man konnte
JederMann im
MindChat schnell den Link auf eine
WikiPage geben.
MindEvent's liessen sich damit organisieren. Der
WikiLender hielt uns
auf dem Laufenden
WasWar und
WasWyrd.
GettingThingsDone per
MindWiki? Ganz
EinFach: Eine
WikiTable auf der
WikiPage: "
DoIt". Das
MindWiki evolvierte zur
CorpPedia der
MindBrokerAg und zum
LifeWiki von
RainerWasserfuhr.
20081016:0500CEST#
Das ganze
SchoeneWelten-Gedöns ist Kappes, zumindest im
ZeitFenster 2020-2040.
Schon: sich selbst
InBody zu denken, oder
AisThesis durch Duft, Geruch oder
Geschmack zu verankern. Alles Prä-
TransHuman'er Kappes.
In
WirkLich'keit zählen nur
EnErgie und
TerraFlops.
20081009:1545CEST#
TraumOne
20081004:2234CEST#
Als
RainerWasserfuhr die Treppe von der Münzgasse auf den
BalkonEuropas hochging,
kam ihm eine verbesserte Idee für das
WoZu seines Lebens in
den Kopf. Bis neulich war es das
ImMortal gewesen.
Auf der
FutureMap hatte er schon das
LunarSteigenberger
eingetragen. Jetzt war es der Besuch auf
AlphaCentauri.
AlphaCentauri war mit 4.3 Lichtjahren so weit entfernt,
dass es für viele Menschen, die ihren Horizont am Sonntag
nachmittag auf 22 Männer und eine Lederkugel richteten,
eine Provokation sein musste.
Doch mit dieser Provokation folge er einem Kalkül.
Für das was er tat, gab es einen Markt. Es konnte im
TwentyFirstCentury nicht mehr sein, dass der Blick
der Menschen nur auf diese, wenn auch durchaus putzige,
kleine Kugel namens
PlanetErde gerichtet war.
Die Mission dessen was er im
SeaBlue gesehen hatte,
nämlich der Evolution, würde nicht hier stehen
bleiben wollen.
Er musste sich wie ein
AvaTar von sich selbst lösen,
um er selbst zu werden. Aber eigentlich war er schon
über das "ich" und das ganze Selbstfindungsbrimborium hinweg.
Den "
RainerWasserfuhr", den er, aus sechzehn
BuchStabe'n bestehend
in das
MindWiki tippte, war längst nicht mehr er, denn eine substantielle
reale Persönlichkeit gab es nicht. Nicht als
DingAnSich,
sondern als Prozess, als
WirkZentrum.
Er würde in
ZuKunft viele Menschen zu Irritationen
anregen. Das Irritieren hatte er bei
PeterKruse abgekupfert.
Ganz gut gefiel ihm seine beinahe unauffällige
Selbstpositionierung: Fast ganz ohne Firma,
Repräsentanzbauten, ja noch nicht einmal Visitenkarten
hatte er. Der Kopf von
RainerWasserfuhr war ein einziges
ViralMarketing. Er würde sich selbst zum Virus machen.
Seine Tick für
CamelCase-Geheimcodes hatte er kombiniert mit präzisester
Semantik.
WahrSchein'lich konnte er nicht so gut wie
BenGoertzel Hypergraphen und PLNs konzeptionalisieren,
aber er lebte seine eigenen Konzepte. Aus der Praxis
entstanden die Pattern und konzepualisierten sich.
Es würde noch 1-2 Jährchen dauern, bis die Mission
- naja, nicht grade Stadien, aber doch ein paar
Konferenzräume füllen könnte. Doch, im Grunde
hatte er diesem Traum: Das ganze
RudoftHarbigStadion,
das, wie er heute gelernt hatte, 2011 Austragungsort
der
FrauenWm sein würde, wäre mit dann 32.770
Mann gefüllt. Naja, 2 weniger würden es auch tun.
Und die würde alle an der
FutureMap arbeiten.
In einem riesigen Multiuser-Foresight-Game.
Noch hatte er
ChristianHeller auf die Gästeliste für
AnneWillSingularity.
Im Übermut könnte er später noch sich selbst
hinzumogeln.
Aber diese Egospielchen waren ihm im Grunde egal. Es ging um die
Sache, die von ihrer Struktur her Inter-human war.
20081004:0123CEST#
Mit etwas Abstand zu
DasExperiment können wir jetzt ein
wenig besser die langfristigen Bedeutungen abschätzen.
OpenStreetMap ist dazu eine recht schön passende
MetaPhor:
Unser gesamtes Leben digitalisiert sich mit atemberaubender
Geschwindigkeit. Hast Du Dir schon mal die Genauigkeit
der
OpenStreetMap Deines jetzigen Aufenthaltsortes
angesehen? Wenn nein: Dann tu es, jetzt.
Dieses Abbild unserer räumlichen Welt detailliert
sich Stunde um Stunde. Irgendwann wird das Abbild genauer sein,
als unsere Sinne es
WahrNehmen können.
Im Jahr 2008 ist es sehr
WahrSchein'lich die Strasse,
in der Du wohnst, und möglicherweise auch schon das einzelne Haus.
In erster Annäherung geht das so weiter: Einzelne Räume, die Gegenstände,
Dein Körper, die Organe, Proteinketten, Moleküle.
Das wirst Du im Einzelnen jetzt nicht glauben.
Aber bald können wir es Dir zeigen. Auf der
FutureMap.
Anfangs als gemutmasste Szenarien, mehr und mehr aber
als aktives Gestalten und Streben, weil wir dahin
wollen.
Es wird saumässig spannend.
20080915#
RainerWasserfuhr fährt
DasExperiment langsam etwas zurück
und nimmt wieder regulären Kontakt mit Aussenwelt über
SkyPe und
XingLe auf.
20080913#
RainerWasserfuhr sass mit
ChristineSchlinck im Restaurant am
RosenGarten.
Gemeinsam ging ihr Blick auf den Brunnen, aus dem eine etwa zwei Meter hohe
Fontaine emporsprudelte. Mit seiner
CoolPix hielt er einige Sekunden davon fest.
Irgendwann erwähnte
RaWa die
SecondHalfOfTheChessboard.
Als
MetaPhor für ein Chessboard wählte er diesmal das
TwentyFirstCentury,
das mit seinen 8 begonnenen Jahren nun schon unter uns und in uns lag.
Dieses Schachbrett hatte 100 Jahre, also 10x10 Felder. Auf das erste
Feld des Brettes legten wir ganz im Geiste von
SissaIbnDahir ein Getreidekorn,
auf das zweite zwei, das dritte vier und so fort.
RaWa hatte keine genaue Vorstellung davon, wie
ChSc sich die Fortsetzung
dieser Reihe mit ihrem inneren geistigen Auge ausmalen würde.
Sie kamen überein dass
ChristineSchlinck eine statistische
LebensErwartung
bis weit jenseits der
SecondHalfOfTheChessboard, also 2050 habe.
Doch das Korn auf unserem Brett war kein Getreide, sondern ein Bit.
Am Nebentisch sass anfangs ein Paar mit einem kleinen Kind.
Gerade als
RaWa kam und noch auf
ChSc wartete, kotzte das Kind
eine frisch verfütterte Portion Milupabrei aus seinem
Schnuckelmund raus. Nachher ging der Vater mit dem Kind zum
Brunnen und tunkte seine Füsschen in das Bassin des Wasserspiels.
RaWa bat
ChSh, sich die erfrischende Kühle des Wassers vorzustellen.
Das wirkliche Schachbrett war
PlanetErde.
Dieser Brunnen war ein Teil des Feldes.
20080911:1448CEST#
Beim Essen mit
ChristineSchlinck im
RauschenBach: Ein Anruf von
ReuTax. Es geht um ein
WebSphere-
ProJect in
SaudiArabia.
20080910:1645CEST#
RainerWasserfuhr schaut unerlaubterweise in seine
XingLe-
InBox und freut sich über eine Einladung von
JeMand,
weiss aber nicht, ob er deren Inhalt ins
MindWiki kopieren darf.
Denn nur unter dieser Voraussetzung könnte die Einladung angenommen werden.
Und
RainerWasserfuhr würde dann für den 20080926 eine Mords-Gaudi vorschweben.
20080910:1515CEST#
RainerWasserfuhr erhält eine Nachricht mit Sondererlaubnis vom
WorldSenate: Folgender Text
darf binnen der nächsten 48h ge'
TwittEr't werden: "@having
DuBu with
MaRo at L:
MaRu"
20080910:1100CEST#
RainerWasserfuhr schaut unerlaubterweise in seine
WebDe-
InBox und findet eine Mail von
UteMoritz.
Daraufhin übersetzt er
TheExperiment in
DasExperiment.
20080910:1030CEST#
Aufgrund der Entdeckung eines
BlackHole in der
NooSphere wird das
IchSchweige-Gelübde bei
TwittEr kurz
unterbrochen
.
20080910:0905CEST#
RainerWasserfuhr kommentiert im
MindBlog von
ChristianHeller das
Elend der Welt
.
20080909:1723CEST#
Wegen akuter Sorge um bevorstehendes
CopyPress nimmt
RainerWasserfuhr
ein
FestNetz-Telefonat von
ChristineSchlinck entgegen.
20080908 abends#
RainerWasserfuhr kauft für 2,- einen Liter O-Saft bei
XpressPartyDrinks und führt ihn durch
TheDoor ein.
20080908:0800CEST#
Ausnahme:
YvonneSchubert darf auf dem
FestNetz anrufen, um
RainerWasserfuhr
zu wecken. Anschliessend Frühstück im
HiltonDresden, Spaziergang zum
DresdenZwinger
OntarioDresden,
PlanWirtschaft.
20080907#
Bei einem
MindEis im
SchwarzMarktCafe regen
ChristineSchlinck und
YvonneSchubert RainerWasserfuhr an, mal eine
IhMail an ein
SingularityMind wie
PeterThiel oder
RayKurzweil zu schicken.
MailIsDead, aber später entsteht daraus
RayKurzweilSignsTheSingularity.
20080907:1300CEST#
AutoBahn4
20080907:0900CEST#
RainerWasserfuhr kommt auf die völlig durchgeknallte Idee,
DasExperiment noch
RadiKal'er zu treiben: Er probiert:
IchSchweige
und redet ohne Vorwarnung für ca 30 min nicht mehr mit den rund 10
Menschen, die grade um ihn herum sind. Nur einer davon ist in
DasExperiment
eingeweiht, nur wenige kennen die verschachtelten
ErZaehlung'en
von
RainerWasserfuhr.
20080906:2200CEST#
RainerWasserfuhr freut sich, dass
ChristineSchlinck
und
FrankLorenz das
MindWiki editiert haben.
Er ist nicht mehr ganz auf sich gestellt und
kann die
NetzSpinne weiter ausbauen.
20080906:1619CEST#
Hello
CitiZens, can you hear me?
PLEASE HELP ME!!!
20080906:1607CEST#
DasExperiment startet. Ausnahmsweise nimmt
RainerWasserfuhr danach noch einen Anruf von
ChristineSchlinck auf seinem
MindPhone entgegen.